München – Eine „Teil-Gemeinschaftspraxis Molekularpathologie Süd-Bayern“ haben Pathologen in München gegründet. Darin kooperieren ein universitäres Institut für Pathologie und sieben Praxen im Bereich der Molekularpathologie. Die neue Teil-Gemeinschaftspraxis soll die Versorgung der Patienten mit den neuen Methoden nicht nur in München, sondern auch in den angeschlossenen Regionen sicherstellen.
„Die Qualifikation sitzt dort, wo auch der Patient ist“, erklärte Werner Schlake, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen (BDP). Die Teil-Gemeinschaftspraxis nutzt Räume und Geräte der Universität. Zudem wurde eine gemeinsame, vernetzende EDV-Struktur geschaffen.
„Durch diese Verknüpfung von universitärem und niedergelassenem Bereich verbessern sich einerseits die Forschungsmöglichkeiten an der Universität durch mehr wissenschaftlich interessante Fälle“, so Schlake.
Die freiberuflich Tätigen begrüßten eine Erweiterung des diagnostischen Spektrums ihrer Praxen. „Wir wollen die Spitzenleistungen unseres Faches auch in der Breite anbieten.“, betonte der BDP-Präsident. Dafür sei eine solche Bündelungen notwendig. © hil/aerzteblatt.de
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